Um es vorweg zu nehmen, wir haben es nie bereut, dass die Hauptkultur unseres Betriebs die Schwarze Aronia geworden ist.
Wir haben nicht sofort auf Aronia umgeschwenkt — wir hatten einfach nicht genug Wissen über diese Beere. Alles begann im Jahr 2007 mit dem Anbau von Holunder, um den wir uns jetzt auch noch kümmern und eine gute Ernte einholen.
Die Idee, Aronia zu wählen, kam von Günther. In Deutschland ist diese Beere bekannt — sie gilt als Fundgrube voller Vitamine. Viele züchten diesen fruchttragenden und dekorativen Strauch, der auch als Superfood bezeichnet wird. In der Nähe von Dresden gibt es einen bekannten Betrieb des Landwirts Jörg Holzmüller, der sich auf Aronia-Produkte spezialisiert hat. Und von Jörg hatte Günther viel gehört.
So kam diese Beere in unser Leben, und seither trinken wir zum Frühstück Saft aus 100 % natürlicher Aronia. Für uns gibt es kein Getränk, das köstlicher und erfrischender ist!
Wir haben am eigenen Leibe erfahren, dass Aronia ein echtes „Superfood“ ist, reich an Mikronährstoffen und Vitaminen. Sie enthält bis zu 10 % natürliche Glukose und Fruktose sowie Sorbit — eine natürliche Verbindung, die für Diabetiker als Zuckeralternative dienen kann.
Also haben wir uns entschlossen, noch mehr Informationen über diese Kultur zu sammeln, und festgestellt, dass Nauene der ideale Ort für den Anbau von Aronia ist: Der Boden ist mäßig feucht und das Grundstück liegt an einem sonnigen Platz.
Im Jahr 2017 haben wir die ersten 500 Sträucher gepflanzt; jetzt haben wir eine Plantage von 5000 Sträuchern. Die Aronia-Setzlinge haben wir von dem polnischen Agronomen und Bio-Bauer Paweł Eggert gekauft, der seine eigene Sorte gezüchtet hat: nicht zu hohe Sträucher mit großen Beeren. Kein einziger Strauch ist bei uns eingegangen — alle haben überlebt!
Die ersten 2000 Sträucher haben wir in genau geraden Reihen gepflanzt — Günther hat den Abstand eigenhändig mit einem Metermaß gemessen. Unsere Nachbarn haben gelacht: „Deutscher Standard“. Dann ließ uns die hügelige Landschaft mitreißen, und wir sind spiralförmig vom Rand des Grundstücks bis zur Mitte aufgestiegen — und so entstand eine Schnecke aus 3000 Sträuchern — genau wie das Markenzeichen von Biolett.
Unsere Aronia ist süß und saftig, weil wir die Ernte Ende September oder sogar Anfang Oktober einholen — wenn die Beeren all die Sonne des Sommers aufgenommen haben. Die Beeren ernten wir sorgfältig von Hand, bevor der erste Frost einsetzt. Und der Saft aus solch einer Aronia schmeckt noch besser.
Jedes Jahr überrascht uns die Fülle der Beeren, die schwer an den Sträuchern hängen. So dass alle Interessierte beim Ernten mit ernten können!
In den nächsten Beiträgen werden wir darüber berichten, was uns hilft, den feuchten und kalten lettischen Winter zu überstehen, über interessante Fakten über Aronia und die Vorteile der Wunderbeere sowie über die Produkte, die wir zum Probieren anbieten. Bleiben Sie mit uns — und auch Sie werden Aronia lieben, so wie wir!